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In Partnerschaft Vertrauen aufbauen - Hinweise

Auf dem Foto: eine Kinderhand legt sich vertrauensvoll in die eines Erwachsenen
Wer als Kind Vertrauen gelernt hat, dem fällt es als
Erwachsener leichter, seinem Partner zu vertrauen.

Eine gute Partnerschaft beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Grundlage dafür ist das Urvertrauen, dass Sie bereits in der Kindheit erlernt haben. Diese positiven Erfahrungen helfen Ihnen, in der Partnerschaft Vertrauen aufbauen zu können.

Ihre ersten Erfahrungen als "kleiner Menschen" sind ausschlaggebend dafür, wie sehr Sie später Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin vertrauen können. Ihre persönlichen Kindheitserfahrungen in Ihrer eigenen Ursprungsfamilie sind maßgebend dafür, so die Psychologen.

Kinderheitserlebnisse sind ausschlaggebend in der Partnerschaft


Ihre Kinderheitserlebnisse mit Ihren Eltern oder anderen Vertrauenspersonen haben Ihnen gelehrt, ob Sie Hilfe bekamen, wenn Sie diese benötigten. Vielleicht hat man Sie aber auch alleine gelassen mit Ihren Sorgen. Sie lernten bei Ihren Eltern, ob man sich an Vereinbarungen und Absprachen halten kann oder nicht.

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Wurde in Ihrer Familie gelogen oder ging man ehrlich mit einander um? Hat man Sie als Kind geliebt oder wurden Sie eher abgelehnt? Diese Erfahrungen wirken sich später darauf aus, ob Sie Vertrauen lernen in andere Menschen und haben Einfluss auf Ihr späteres Beziehungsleben.

Vertrauen in einer Beziehung entwickelt sich also dann leichter, wenn Sie bereits als Kind Vertrauen aufbauen konnten. Bei eher negativen Erfahren haben Sie es wahrscheinlich etwas schwerer, anderen Menschen zu vertrauen. Aber auch hier können Sie später gegenzusteuern, wenn Sie das wollen. Sie lernen, das eigene Verhalten und das der anderen zu hinterfragen und Ihre Schlüsse zu ziehen.

Wie halten Sie es mit den eigenen Bedürfnissen und die Ihres Mannes oder Ihrer Frau? Können Sie diese anerkennen? Oder haben Sie lediglich Ihre eigenen Anliegen im Kopf? Dies sind wichtige Fragen mit Blick auf die Fähigkeit, in der Partnerschaft Vertrauen aufbauen zu können. Dahinter steckt viel an Psychologie.

Hilfreich: Die eigene Situation bewusst machen


Damit machen Sie sich Ihre Beziehungs-Situation und das eigene Verhaltens bewusst. Das gibt Ihnen Raum für Veränderungen. Eine positive Entwicklung hängt dann vom nächsten Schritt ab, Ihrer Bereitschaft zur eigenen Veränderung. Dabei erlernen Sie ein neues Ihr Vertrauen aufbauendes Verhaltensmuster, das Sie in Ihrer Beziehung umsetzen können.

Ohne das Einüben neuer bewusster Verhaltensmuster wenden Sie in der Regel Ihre als Kinder und Jugendliche erworbenen ersten Erfahrungen mit den frühen Bezugspersonen auf Ihre späteren Partnerschaften an. Das geht ganz automatisch vor sich ohne dass Sie darüber nachdenken. Ihr Freund oder Ihre Freundin reagieren wiederum so, wie sie es selber erlebt haben. Aber Sie sind dem Stigma Ihrer Kindheit nicht auswegslos ausgeliefert.

Vertrauen aufbauen mit neuen Verhaltensmustern


Wenn Sie mit schlechten Erfahrungen groß geworden sind, dann sehnen Sie sie zwar nach positiven Erlebnissen, haben aber eigentlich Missstrauen. Dies macht es Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin natürlich auch nicht gerade leicht. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie die alten Verhaltensmuster durchbrechen und anfangen, Vertrauen zu lernen. Selbstvertrauen aufbauen ist auch ein wichtiger Punkt dabei.

Es heißt auch, dass der Schöpfer dem Menschen die Liebe ins Herz gelegt hat. Das ist ein Trick und der funktioniert ganz automatisch, denn die Liebe ist immer im menschlichen Herzen angelegt und sie sucht grundsätzlich das Beste und Schönste für den anderen Menschen umzusetzen. Vertrauen Sie dieser Dynamik in Ihnen.

Öffnen Sie Ihr Herz, springen Sie über Ihren Schatten. Natürlich könnten Sie wieder enttäuscht werden, dies muss aber nicht sein. Und wenn es doch passiert, Sie eine Enttäuschung erleben, dann ist es eben in der jeweiligen Situation so. Lernen Sie auch einmal zu vergeben und gewähren Sie sich in der Partnerschaft wieder einen Neuanfang.

Die positive Erwartungshaltung aufrecht erhalten


Sie haben im normalen Leben ja auch Vertrauen. Beispielsweise fahren Sie Auto und vertrauen darauf, dass nichts passiert. Oder Sie gehen Ihrer Arbeit nach in dem Vertrauen, dass der Chef pünktlich zahlt. Sie haben also eine positive Erwartungshaltung.

In der Partnerschaft Vertrauen aufbauen bedeutet, dem anderen oder der anderen gegenüber eine positive Erwartungshaltung zu haben. Sagen Sie zu sich selber "Ich vertraue meinem Partner oder meiner Partnerin, denn er oder sie meint es gut mit mir". Dies macht sie frei, Liebe und Engagement in die Beziehung einzubringen.

Lesen Sie hier weiter:
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Wie Männer lieben - Anders als Frauen

Beziehungsprobleme durch Schulden - Auswege
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