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Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner - Kompromisse finden

Paare können Streit bei Meinungsverschiedenheiten vermeiden, wenn sie einen Kompromiss finden.
Meinungsverschiedenheiten können Sie friedlich ausdiskutieren.

Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner sind ganz normal. Unterschiedlicher Meinung sein muss nicht gleich Streit bedeuten. Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen.

Meinungsverschiedenheiten wegen der Unterschiedlichkeit


Eine Meinungsverschiedenheit kommt in jeder guten Beziehung vor. Schließlich haben Sie beide unterschiedliche Vorgeschichten. Ebenso sind Ihre persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen vielleicht ähnlich, aber nicht die selben wie bei Ihrem Partner.

Außerdem haben Sie beide hin und wieder unterschiedliche Meinungen zu verschiedenen Themen. Das muss kein Weltuntergang bedeuten. Aber oft kommt es dann zu Streit zwischen Ihnen, gerade dann, wenn es um unterschiedliche Erwartungen geht. Dies muss aber nicht bedrohlich für Sie sein. Damit ist auch nicht unbedingt ein böser Streit oder Konflikt gemeint.

Es ist doch ganz normal, dass zwei unterschiedliche Menschen auch verschiedener Ansicht sein können. Schließlich kommen Sie beide aus ganz unterschiedlichen Familien und bringen verschiedene Lebensgeschichten mit in die Beziehung ein. Alles Erlebte prägt einen Menschen und seine Standpunkte und Erwartungen - und zwar mehr, als die meisten glauben. 

Die Bedürfnisse und Erwarten von Ihnen beiden können situationsbedingt unterschiedlich sein. Es ist in dieser Situation wichtig, dass Sie beide ruhig und vernünftig miteinander darüber sprechen und sich die Argumente des anderen anhören. Allein das gegenseitige Zuhören ist positiv und zeigt, dass Sie Respekt vor der Meinung des anderen haben. Es hilft, sich in den Partner hinein zu versetzen, sich in ihn 'hinein-zu-denken'.

Sachlich bleiben und den anderen achten


Bleiben Sie sachlich in Ihrer Diskussion und Argumentation. Auf gar keinen Fall dürfen Sie Sie die Ansicht Ihres Partners oder Ihrer Partnerin von vorherein als falsch ansehen. Beharren Sie nicht darauf, unbedingt Recht zu haben. Es muss möglich sein, dass Sie vorurteilsfrei und ohne persönliche Angriffe auf die andere Person über eine Sache kommunizieren können, auch bei verschiedener Meinung.

Eine andere Meinung ist doch an sich nichts Bedrohliches. Vorausgesetzt einer missachtet den anderen nicht und wertet ihn nicht ab aufgrund seiner Ansicht. Schließlich bedeuten diese Meinungsverschiedenheiten ja nicht, dass Sie der oder die andere nicht mehr liebt. Vermeiden Sie es deshalb, darin gleich einen Anlass zu einem Konflikt oder Streit zu sehen.

Das ist in der Regel überhaupt nicht notwendig. Der Partner hat einfach einen anderen Blick auf die Dinge, auf die Sache. Das ist kein Angriff auf Sie und schon gar nicht auf Ihre gesamte Person. Ich habe Paare beobachtet, die aufgrund von kleineren Auseinandersetzungen gleich ihre gesamte Beziehung in Frage gestellt haben.

Beide Meinungen nebeneinander stehen lassen


Manchmal können Sie Ihre bessere Hälfte nicht von Ihrer Ansicht überzeugen, das ist einfach so. Und so sollten Sie es auch stehen lassen. Meist haben doch beide Meinungen Platz nebeneinander, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. Das ist keine Frage der geringeren Liebe. Die gegenseitige Verschiedenheit zulassen bedeutet, Stärke zu zeigen.

Petra und Michael waren beispielsweise verschiedener Meinung darüber, ob sie sich für ihr gemeinsames Ausgehen mit Freunden in eine Bar schick oder legere kleiden wollten. Michael meinte, er lege Wert darauf, Abendkleidung für diesen seltenen Anlass zu tragen. Petra hingegen lehnte dies ab, sie trug lieber Jeans und ein Sweatshirt - fühlt sich in dieser Kleidung rundum wohler.

Im Gespräch Kompromisse finden


Wer sollte nun Recht bekommen? Wie können beide diese kleinen Beziehungsprobleme lösen? Michael legte seine Argumente ausführlich dar und brachte zum Ausdruck, dass es für ihn persönlich sehr wichtig sei. Er bat seine Partnerin darum, an diesem Abend ebenfalls ein hübsches Kleid zu tragen. Petra ließ sich überzeugen und zog ihm zu Liebe ihr "kleines Schwarzes" an.

Er sagte ihr, dass er es sehr schätzte, dass sie hier über ihren Schatten für ihn gesprungen war. Und das nächste Mal wollte er wieder legere gekleidet mit ihr ausgehen. Beide mussten sich wegen dieser Sache nicht in die Haare bekommen. Sie fanden, dass ihrer beider Meinung vom anderen gewürdigt wurde. Es kam zu einem Ausgleich in dieser Sache.

Sie waren verschiedener Meinung und fanden im Gespräch dennoch einen Kompromiss. Und darum geht es ja auch: Gemeinsam Kompromisse zu finden in Situationen, in denen jeder eine unterschiedliche Meinung hat. So können Sie Streit und Konfliktsituationen aufgrund von Meinungsverschiedenheiten vermeiden. Eine Ehekrise lässt sich so meistern.

Eine Beziehung ist immer auch ein Geben und ein Nehmen. Und so kann es auch bei unterschiedlichen Ansichten sein. Sie können Ihrem Partner einen neuen Aspekt schenken, den er gern annimmt und damit seinen Horizont erweitert. Im Gegenzug sind Sie auch bereit, auf das einzugehen, was ihm ein Anliegen ist.

Gegenseitiges Verständnis und Mitgefühl sind zentrale Themen bei glücklichen Beziehungen. Schließlich geht es ja nicht um ein Machtgerangel oder darum, den anderen zu beherrschen. In dem Sinne wünsche ich Ihnen viel Einfühlungsvermögen und gegenseitiges Verständnis, falls es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Ihnen beiden kommt.

Lesen Sie hier weiter:
Bewusstseinserweiterung durch neue Ziele und Erkenntnisse
Beziehung am Ende - was nun?
Vorwürfe in der Partnerschaft - wie damit umgehen?
Emotionaler Missbrauch in Beziehungen - Anzeichen
Frauen verstehen und erobern - Tipps für Männer

Meinungsverschiedenheiten openPR

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