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Wie Sie Selbstvorwürfe und Schuldgefühle überwinden

Machtspiele, Meinungsverschiedenheiten, schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Selbstwertgefühl, Toleranzschwelle, Verhaltensmuster
Mit Selbstreflexion und der Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu
treffen, vermeiden Sie unberechtigte Selbstvorwürfe und Schuld-
gefühle.

Emotionale Erpressungen oder Manipulationen können ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe bewirken. Überwinden Sie diese und erhalten Sie neue Lebenskraft.
Meinungsverschiedenheiten gehören zu jeder Beziehung. Kritisch wird es allerdings, wenn Ihr Mann oder Ihre Frau versucht, Ihnen deshalb Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen zu vermitteln. Schieben Sie dem Verhalten einen Riegel vor. Ihr Partner oder Ihre Partnerin hat kein Recht, persönliche Forderungen oder Vorstellungen mit diesen Mitteln bei Ihnen einzufordern.

Schlechtes Gewissen haben - warum?


Ein Verhalten der emotionalen Erpressung ist nicht rechtens und ehrenwert, auch nicht in der Partnerschaft. Allerdings geschieht das nicht selten und immer wieder. Gewisse Grenzen des anderen werden damit überschritten, "Machtspiele" und stressige Verhaltensmuster vergiften das Beziehungsklima.

Als betroffene Person sollten Sie gar nicht erst so weit kommen lassen, dass Sie in solch eine Situation geraten. Je direkter, ehrlicher und sachlicher Ihre gemeinsame Kommunikation ist, je größer die Chance, diesem Verhalten aus dem Weg zu gehen. Denn Selbstvorwürfe, Schuldgefühle und dergleichen schränken Ihr persönliches Selbstwertgefühl stark ein.

Und gerade dies ist es, was in einer Partnerschaft attraktiv macht. Glauben Sie nicht, Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin einen Gefallen zu tun, wenn Sie zu allem Ja und Amen sagen. Im Gegenteil, mit der Zeit werden Sie aufgrund dieser Harmoniesucht vielleicht nicht mehr ernst genommen. Der Respekt des Stärken Ihnen gegenüber schwindet.

Schuldgefühle durch Vorwürfe?


Aber gerade die gegenseitige Achtung ist notwendig für eine glückliche und harmonische Beziehung. Deswegen mein Appell an Sie, rechtzeitig Grenzen zu ziehen. Sie haben das Recht auf eigene Entscheidungen. Es muss Ihnen sogar gestattet sein, Fehler zu machen. Daraus sollten Sie sich auch keinen Strick drehen lassen von Ihrem Lebenspartner.

Gerade in solchen Situationen, die nur durch gegenseitige Liebe und Verständnis bewältigt werden können, zeigt sich ganz klar, wo Sie beide stehen. Wenn Sie den Eindruck haben, dabei oft den Kürzeren zu ziehen zu oft zu Eingeständnissen gegen Ihr Empfinden gezwungen zu werden, dann sollten Sie mit einer Veränderung an Ihrem Verhalten keine Sekunde länger warten.

Es kann einfach nicht sein, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin Ihnen eigene Vorstellungen und Entscheidungen anlastet und deshalb Schuldgefühle und Selbstvorwürfe einpflanzen will. Und erst Recht dann nicht, wenn er seine eigen Vorhaben unbedingt durchsetzen will, ohne Rücksicht auf Ihre Standpunkte.

Es kann einfach nicht sein, dass Sie sich ewig Vorwürfe anhören müssen, weil Sie vielleicht vergessen haben, eine Banküberweisung zu tätigen, im Wohnzimmer gegessen und Flecke auf dem Teppich hinterlassen haben oder gewisse Sexualpraktiken als unmoralisch und nicht befriedigend empfinden.

Selbstvorwürfe durch Objektivität entkräften


Diese oben genannten Beispiele können endlos weitergeführt werden. Es bleibt dabei doch eines zu beachten: Überwinden Sie die dadurch bei Ihnen entstehenden Selbstvorwürfe und Schuldgefühle. Es durchaus möglich, dass Sie das Dampfablassen Ihres Lebenspartners oder der Lebenspartnerin sofort als persönlichen Angriff werten.

Überlegen Sie hier bitte auch einmal, warum Sie auf diese "Überreaktion" dermaßen emotional reagieren? Vielleicht ist Ihre persönliche Toleranzschwelle bei diesen Themen sehr niedrig? Der Grund dafür könnten größere Minderwertigkeitsgefühle bei Ihnen selber sein.

Für gegenseitigen Respekt in der Beziehung ist es aber sehr wichtig, dass sich beide Personen auf Augenhöhe begegnen, Liebe und Verständnis für einander haben und die gegenseitigen, eventuell unterschiedlichen Standpunkte und Anliegen achten. Zur Behebung von Meinungsverschiedenheiten gehört auch die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen, und diese wechselseitig.

Sollten Sie hier größere Defizite in Ihrer Beziehung entdecken, sich immer wieder an die Wand gedrückt fühlen und darunter leiden, dann müssen Sie das gemeinsam thematisieren. Ein ehrlicher Umgang miteinander ist dafür sehr wichtig. Und falls Sie die Sache nicht in den Griff bekommen, dann rate ich Ihnen dringend, einen Paartherapeuten aufzusuchen.

Falls dies alles nicht möglich ist, überleben Sie sich ernsthaft, warum Sie noch mit dem anderen Menschen zusammen sind, was Sie beide verbindet, welchen Preis Sie bereit sind, dafür zu bezahlen. Alles Gute für Sie. Gern können Sie mit mir Kontakt aufnehmen und eine Email schreiben. Ich werde mich bemühen, Ihnen so rasch wie möglich zu antworten, natürlich verpflichte ich mich zu absoluter Verschwiegenheit.

Kommentare

  1. Ich habe heute was gutes dazu gelesen. 'Positive Konflikte' verstehen es, Probleme auch mit positiven Worten zu 'hinterlegen'. So lässt man Raum offen und drängt niemanden in das Abseits.

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