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Tod des Partners - Trauerbewältigung

Als Hinterbliebene eines geliebten Menschen müssen Sie die Trauer verarbeiten
Geben Sie sich Zeit, um den Verlust des geliebten
Menschen zu verarbeiten.

Haben Sie vor Kurzem Ihren Partner oder Ihre Partnerin verloren? Dann fühlen Sie sich wahrscheinlich wie gelähmt und mit der Endgültigkeit des Todes konfrontiert. Kommen Sie nach und nach über den Tod des Partners hinweg.

Menschen, die ihren Lebenspartner verloren haben, benötigen Zeit, um die neue Situation wahrzunehmen. In vielen Situationen rechnen sie immer wieder mit dem Erscheinen des verstorbenen Partners oder der verstorbenen Partnerin. Sie erwarten, er oder sie sitzt wieder mit am Tisch oder ruft in den nächsten Minuten an.

Erst nach einer gewissen Zeit realisieren Sie, dass Ihre Hoffnung sich nicht erfüllt. Der Lebenspartner ist für immer gegangen und kommt nicht zu Ihnen zurück. Wie lange dieser Realisierungsprozess bei Ihnen dauert kann nicht vorausgesagt werden. Psychologen raten davon ab, die Trauerzeit zu beschleunigen. Lassen Sie sich von Ihrem Inneren, Ihren Gedanken und Gefühlsregungen leiten und verarbeiten Sie den Verlust ohne sich selber unter Druck zu setzen.

Vermeiden Sie es, zu rasch wieder zur Normalität zurückzukehren. Denn dann laufen Sie Gefahr, dass Ihre Emotionen in späterer Folge wieder hervorkommen und aufbrechen. Zusätzlich kann es dann zur Depression kommen. Für Sie ist es jetzt wichtig, dass Sie Ansprechpartner haben. Diese Personen helfen Ihnen, den Tod des Partners oder Ihrer Partnerin zu verarbeiten.

Den Tod durch Gespräche verarbeiten


Besonders hilfreich sind Gespräche mit vertrauten Personen, in denen Sie als Trauernder oder Trauernde über Ihre Situation und Ihre Gefühle sprechen. Erzählen Sie von dem verstorbenen Partner und darüber, wie Sie den Tod wahrgenommen haben. Das trägt dazu bei, die Trauer nach und nach zu verarbeiten.

Sie haben auch die Möglichkeit, Kontakt zu Beratungsstellen aufzunehmen, die Ihnen in dieser Situation Unterstützung anbieten. Dort gibt es Psychologen und Betreuer, die Trost und Unterstützung für Hinterbliebene anbieten. Vielleicht sind Sie Mitglied in einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft mit einem Seelsorger, der für Sie ansprechbar ist. Oft ist es auch der Hausarzt, der für seine Patienten etwas Zeit für ein persönliches Gespräch erübrigt.

Trost und Zuspruch können Witwen und Witwer auch in speziellen Trauergruppen finden. Dort treffen sich Menschen, die gerade in der gleichen Situation wie Sie selber sind. Ein Austausch kann heilsam für Sie sein und die Traurigkeit überwinden helfen. Die Einsamkeit nach Tod des Partners halten Sie in Schacht.


Trauerbewältigung - Im Alltag zurechtkommen 


Bestimmt ist es für Sie jetzt nicht einfach, Ihren Alltag zu bestreiten. Sie müssen sicher Vieles neu organisieren. Gerade jetzt ist es schwierig, alles in gewohnter Weise in Angriff zu nehmen. Wahrscheinlich empfinden Sie eine gewisse Gleichgültigkeit. Ihnen ist vielleicht egal, wann Sie aufstehen, was Sie anziehen und essen. Versuchen Sie, hier möglichst Ihre alten persönlichen Rituale beizubehalten.

Die Struktur hilft Ihnen, in gewohnter Routine weiterzumachen. Dies sehen Experten als wichtig Stütze für Trauernde an, eine Art Trauerbewältigung. Es besteht für Sie sicher die Möglichkeit, Gewohnheiten und neue Situation miteinander zu verknüpfen. Frühere Abend-Spaziergänge mit Ihrem verstorbenen Mann oder Ihrer Frau unternehmen Sie weiterhin, allein oder mit anderen Personen.

Wahrscheinlich empfinden Sie es schwierig, die verschiedenen Feiertage im Jahr nun allein zu verbringen. Hier nehmen Sie den Verlust des geliebten Menschen mit Sicherheit in den ersten Monaten nach dessen Tod besonders intensiv wahr. Besonders schwierig sind Geburtstage oder die Weihnachtstag. Seien Sie zu diesen Zeiten besonders aktiv und lenken Sie sich ab. Backen Sie einen Kuchen und laden Sie einen lieben Menschen ein.

Am Grab des Partners Gespräche führen 


Ihre liebevolle Bindung zum verstorbenen Partner oder Partnerin ist mit dem Tod ja nicht einfach vorbei. Lassen Sie sich Zeit mit dem Abschied nehmen und Loslassen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie diese Beziehung auf anderer Ebene weiterführen können. So können Sie Frieden mit der Situation schließen. Suchen Sie einen Ort, an dem Sie dem verstorbenen Menschen weiterhin begegnen und mit ihm sprechen können.

Dies kann das Grab sein oder auch eine Stelle im Wald oder anderswo, an der Sie zusammen mit gern Zeit verbracht haben. Ein Trost ist es, zu wissen, dass es nach dem Tod des Partners weitergeht. Der
Sich die Trauer als eine Person vorstellen

Meist dauert es ein bis zwei Jahre, in denen der Verlust immer wieder schmerzhaft empfunden wird. Aber irgendwann stellen Sie fest, dass es für Sie leichter wird. Vielleicht empfinden Sie dann noch Melancholie oder werden sentimental, wenn Sie an die verstorbene Person zurück denken. Und das ist auch gut so. Zurück bleiben meist Erinnerungen an die schönen gemeinsamen Momente im Leben.

Sie dürfen nach dieser Zeit Ihrer Trauer wieder mehr Lebensfreude empfinden. Ihr früherer Partner oder die frühere Partnerin würde sich freuen, Sie wieder glücklicher zu sehen. Es ist für viele Hinterbliebenen sehr hilfreich, sich die tiefe Trauer als eine Person vorzustellen, die immer seltener zu Besuch kommt bis sie schließlich ganz wegbleibt. So überwinden Sie des Tod des Partners mit der Zeit.

Starke Gefühle und Emotionen können Ihr Herz sehr belasten. Lesen Sie im Artikel http://christinespranger.blogspot.co.at/2017/04/broken-heart-syndrom-extreme-gefuehle-bewaeltigen.html mehr dazu.

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