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Broken-Heart-Syndrom - Extreme Gefühle bewältigen

Extreme Gefühle können lebensbedrohlich sein.

Starke Emotionen belasten Ihr Herz. Extreme Gefühle in der Liebe wie das extreme Glücksgefühl sind genauso schädlich wie Emotionen bei Trennungen oder Todesfälle und Existenzangst. Steuern Sie dagegen.
Dabei kann es zur Erkrankung des Herzmuskels kommen, ausgelöst durch emotionalen Stress. Die dabei auftretenden Symptome sind ähnlich die eines Herzinfarktes mit Herzschwäche. Die Symptome kann man von jenen des Herzinfarktes nicht unterscheiden. Es kommt zur Atemnot, ein Engegefühl breitet sich in der Brust aus.

Manche erleiden sogar stärkste Schmerzen, den sogenannten Vernichtungsschmerz. Dabei sinkt der Blutdruck und der Herzschlag beschleunigt sich. Die Betroffenen haben Schweißausbrüche, ihnen wird übel und sie müssen erbrechen. In manchen Fällen kommt es zu Herzrhythmusstörungen, schlimmstenfalls zum plötzlichen Herztod führen.

Zur Herzschwäche kommt es aufgrund der Funktionseinschränkung. Dabei staut sich das Blut in der Lunge und in den venösen Gefäßen. Das Herz ist dabei beeinträchtigt, es in den Kreislauf zu pumpen. Es kann deshalb zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) in der Lunge kommen und auch in den Beinen.

Die Symptome des Broken-Heart-Syndroms:

  • Atemnot
  • Engegefühl und Vernichtungsschmerz in der Brust
  • Herzrhythmusstörungen
  • Angstzustände

Mögliche lebensbedrohliche
Situation trotz häufiger Heilung

Viele Betroffene erholen sich im Gegensatz zu jenen mit anderen Herzmuskelerkrankungen nach mehreren Wochen wieder vollständig. Aber eben nicht alle. Das "Gebrochene-Herz"-Syndrom ist zwar weniger lebensbedrohlich als der Herzinfarkt. Aber ernsthafte Komplikationen wie oben beschrieben können trotzdem auftreten.

Deshalb haben Forscher kürzlich die Ursachen dieser Herzmuskel-Funktionsstörung unter emotionalem Stress näher unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sind erstaunlich und zeigen die Zusammenhänge auf, die zu den starken Beeinträchtigungen ähnlich einem Herzinfarkt führen.

Bei ihren Untersuchungen entdeckten die Forscher bei jener Personengruppe mit Broken-Heart-Syndrom mögliche genetische Ursachen. Sie fanden heraus, dass diese Erkrankung des Herzens größtenteils, nämlich bei etwa 90 Prozent aller Fälle, bei Frauen stattfindet, die die Menopause hinter sich haben.

Mitverantwortlich: Schwierige Lebensphasen

In diesem Alter haben alle Frauen eine schwierige Phase mit stressigen Erlebnissen. Dazu gehört beispielsweise der Tod des Lebenspartners oder eines anderen nahen Angehörigen. Diese Situation kann zum Broken-Heart-Syndrom führen. Der Fachbegriff dieses Symtoms ist Tako-Tsubo-Kardiomyopathie. Aber nicht jeder reagiert auf Stress-Situationen auf diese dramatische Art.

Lesen Sie hier, wie Sie die Trauer um Ihren verstorbenen Partner bewältigen können: https://christinespranger.blogspot.co.at/2017/02/tod-des-partners-trauerbewealtigung.html. Im Artikel https://christinespranger.blogspot.co.at/2017/02/partner-gestorben-vom-umgang-mit-der.html finden Sie Hinweise dazu, wie Sie mit dieser Stress-Situation fertig werden.

Deshalb vermuteten die Wissenschaftler genetische Ursachen, die für die extremen Gefühle und Angstzustände mitverantwortlich sind. Oft reagieren in einer Familie mehrere Familienmitglieder gleichermaßen extrem auf Krisen. Bei bis zu zehn Prozent der betroffenen Personen wiederholen sich diese Herzanfälle.

Mit-Auslöser: Genetische Veranlagung

Daraus schließen die Forscher, dass die Gene mit daran beteiligt sind, wenn das Broken-Heart-Syndrom auftritt. Insgesamt fanden sie fast 70 Unterschiede bei den Betroffenen im Vergleich zu den "gesunden" Menschen. Die auffälligsten Abweichungen entdeckte man bei den für Schilddrüsenfunktion und Blutdruck verantwortlichen Genen.

Nun forscht die Wissenschafter weiter daran, wie sie diese dramatische Erkrankung behandeln kann.
Denn das Syndrom kommt häufiger vor als allgemein angenommen wird. Es sollen sogar bis zu fünf Prozent aller Herzinfarktpatienten davon betroffen sein.

Die Überlebensfähigkeit bei den Herzinfarkt-Patienten ist geringer als man bisher angenommen hatte. Zehn Prozent starben nach einem Jahr und 25 Prozent nach vier Jahren. Da die Symptome bei einer extremen Gefühlslage wie oben beschrieben ähnlich sind, könnte es für Betroffene lebensgefährlich werden.

Sich selber schützen

Wenn Sie zu emotionalen Stress-Situationen mit extremer Gefühlslage neigen, trainieren Sie Gelassenheit. Entspannungstechniken und eine mentales Training, Gebete und Meditationen helfen Ihnen dabei, diese schwierigen Momente im Leben zu meistern. Passen Sie auf sich auf und lassen Sie die Stress-Situationen nicht so nah an sich heran.

Es ist nicht immer leicht, in emotionalen Momenten gelassen zu bleiben. Der Artikel unter https://christinespranger.blogspot.co.at/2013/01/Gelassenheit-in-der-Partnerschaft.html will Ihnen dabei helfen.

Es kann für Betroffene sehr schwierig sein, mit dem Gefühlschaos beim ersten Kennenlernen umzugehen. Im Beitrag https://christinespranger.blogspot.co.at/2015/03/das-gefuehlschaos-besiegen-nach-erstem-Kennenlernen.html finden Sie Hilfestellungen.

Manchmal ist es ganz hilfreich, die eigene innere Mitte wieder zu finden, gerade wenn es in der Beziehung zu Krisen-Situationen kommt. Im Artikel unter https://christinespranger.blogspot.co.at/2014/04/die-eigene-innere-mitte-in-der-partnerschaft-finden.html finden Sie eine entsprechende Wegweisung.

In ihrem Artikel "Vom etwas anderen Umgang mit Emotionen" beschreibt die Autorin eine Technik, wie man mit Hilfer der eigenen Vorstellungskraft besser mit starken, belastenden Emotionen umgehen kann. 

Lesen Sie hier weiter: 
Beziehungsfragen stellen - Wie stark ist die Liebe? 
Der Seitensprung - was dahinter steckt
Wieviel ist eine Beziehung ohne Treue wert?


Kommentare

ETNAMarx hat gesagt…
Sehr interessante Hinweise in diesem Artikel. Starke Gefühle zu bewältigen ist wichtig, um gesund zu bleiben.

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