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Mann in der Krise: Ihn bemuttern oder an ihn glauben?

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Paare wie Angelina Jolie und Brad Pitt
standen einander früher bei ohne zu bemuttern
Anscheinend fällt es einem Mann in der Krise schwer, gut gemeinte Ratschläge und zielorientierte Hilfestellungen von Frauen anzunehmen. Dies empfinden sie als unmännlich. Ihn bemuttern oder an ihn glauben?

Manchmal ist er sich darüber selber nicht bewusst. Stresssituationen können Männer beispielsweise von Zeit zu Zeit in schwierige Lebenssituationen geraten lassen. Wie sollte sich seine Partnerin dann verhalten? Am besten stehen Sie ihm indirekt bei, ohne davon ein großes Aufsehen zu machen oder ihn bemuttern zu wollen. An einen Mann in der Krise glauben hilft weiter.

Was bedeutet es, jemanden zu bemuttern? Denken Sie an eine Mutter, die sich um ihr Kind kümmert. Das Kind ist eine hilfsbedürftige, noch unmündige Person, die darauf angewiesen ist, dass sich die Eltern um dessen Grundbedürfnisse kümmern. Ihr Partner ist aber ein erwachsener Mensch, der selbstständig existieren kann, oder?

Mann nicht bemuttern sondern zur Inspiration werden

Als starke Frau ist es Ihnen möglich, ihm gerade in schwierigen Lebenssituationen Mut zu machen und ihm ein gutes Gefühl zu geben. Er fühlt sich dabei gut und wird sich bewusst, dass Sie ein starker Partner für die Zukunft sind. Allein die Tatsache, dass Sie bei ihm sind, kann ihm bereits helfen.

Jede Frau weiß, dass sich Männer gern in sich selber zurück ziehen und in solchen Situationen nicht sehr kommunikativ sind. Sie versinken in sich selber und grübeln über eine Problemlösung nach. Wie sollten sie hier am besten als seine Partnerin reagieren, um ihm zu helfen?

Viele Männer wollen bereits am Anfang einer Beziehung ergründen, ob ihre neue Partnerin das Leben leichter oder komplizierter macht. Kaum zu glauben, aber ein Mann betrachtet das Leben wie eine Wanderung, auf der er einen schweren Rucksack tragen muss. Sie müssen täglich im Job bestehen, sich stark und verantwortungsbewusst verhalten. Und dabei sollten sie möglichst keine Miene verziehen.


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Das Zeigen von Gefühlen wird in der Welt der Männer meist als Schwäche gewertet. Bereits von Kindheit an wurden sie so erzogen. Dies ist auch mit ein Grund, warum es für Männer so schwierig ist, über ihre eigenen Gefühle zu sprechen. Denn Gefühle und Emotionen ermöglichen Angriffe und Verletzung. Diese emotionalen Schwächen haben beim männlichen Selbstbild eigentlich keinen Platz.

Viele Männer empfinden Schwierigkeiten als Herausforderung und sehen sich selber als Problemlöser. Diese Angelegenheiten sollten möglichst sofort behandelt werden, und zwar ohne "emotionale Umwege". Denn es soll ja weitergehen. Deshalb wünscht sich ein Mann in der Krise von der Partnerin, dass sie ihm bei der Problemlösung zur Seite steht. Emotionen kommen bei ihm nicht an. Das Bemuttern sollten sie hier am besten unterlassen.

Problemlösungen in der Krise gemeinsam finden


Wie kann eine Frau dem Mann das Gefühl des Mit-An-Packens vermitteln und so symbolisch Last von ihm nehmen, wenn es ihm schlecht geht? Es gibt zwei grundsätzliche Verhaltensweisen, ihm den Eindruck zu vermitteln, sein Leben wird durch Sie besser.

Gleichzeitig wird auch Ihr eigenes Leben dadurch einfacher. Als erstes wünschen sich Männer Partnerinnen, die an sie glauben. Vermeiden Sie es als Frau, sich sofort mit dem Angebot an Hilfestellungen und Ratschlägen bei ihm einzumischen. Unterdrücken Sie Ihre Mutterinstinkte, mit denen ein Mann nur schwer zurecht kommt.

Ihr Partner hat ja bereits eine Mutter, die ihn umsorgt und gehegt und gepflegt hat. Diese Art der Bemutterung kann ihn stark nerven. Wenn Sie sich so verhalten, dann wird er sich an seine Mutter erinnern und wie ein kleiner Junge fühlen. Als Frau wollen Sie ihm ja nichts Schlechtes. Aber er reagiert darauf anders, als Sie erwarten. F

ormulieren Sie Ihre Anteilnahme eher als Bewunderung, beispielsweise wie toll Sie es finden, wie er mit der Situation umgeht. Und vermitteln Sie ihm Ihre Zuversicht, dass er die Sache regelt. Danach lassen Sie ihn am besten in Ruhe, bleiben Sie aber in seiner Nähe und kümmern Sie sich um sich selber.

Anteilnahme und Bewunderung können herausfordern

Die zweite Sache ist ein sich gegenseitige Inspiration in der Beziehung. Damit ist allerdings keine dauernde Betreuung des anderen gemeint, sondern eher eine "Anregung". Überlegen Sie einmal selber, welche Person in Ihrer Nähe erfrischend auf Sie wirkt?

Wenn Sie in der Lage sind, sich in erster Linie gut um sich selber zu kümmern, dann wirken Sie grundsätzlich anziehender auf andere. Bleiben Sie selber der wichtigste Mensch in Ihrem Leben. So wird auch er daran erinnert, sich um sich selber zu kümmern.

Zusammenfassen kann gesagt werden, dass Sie sparsam mit zwar gut gemeinten Ratschlägen umgehen sollten, ihn zu bemuttern ist der falsche Weg. Stattdessen vermitteln Sie Ihrem Mann in der Krise lieber, wie sehr Sie an ihn glauben. Und sagen Sie ihm, dass er es schon schaffen wird. So sind Sie keine weitere Belastung für ihn und er betrachtet Sie wahrscheinlich schon deshalb als etwas Besonderes.

Wenn Sie allerdings überhaupt nicht an ihn glauben können, dann ist er wahrscheinlich der falsche Partner für Sie. Kümmern Sie sich in jedem Fall gut um sich selber. Denn nur, wenn es Ihnen gut geht, dann können Sie sich auch um andere kümmern.

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Kommentare

Anonym hat gesagt…
Tja, das ist schon eine verrückte Sache. Einst verstand man sich 'blind', vertraute sich und die Beziehung lief von selbst. Einige Jahre später stehen auf einmal Konflikte auf dem Tablett. Vielleicht reicht es schon einfach zu den Wurzeln zurückzugehen. Unkomplizierter ...

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