Freund zockt zu oft Videospiele – Wenn das Zocken die Beziehung zerstört

Stört es Sie, dass Ihr Freund mehr Zeit mit Online- oder Videospielen verbringt als mit Ihnen? Er zockt zuviel und oft – das ist keine gute Voraussetzung für eine glückliche Beziehung. Zerstört das Zocken eine Beziehung?

Sitzt Ihr Partner ständig am PC und zockt in jeder freien Minute? Das hält eine Partnerschaft selten aus. Eine Beziehung setzt voraus, dass beide Partner gern zusammen sind und gern gemeinsam etwas unternehmen. Gemeinsamkeiten und gemeinsame Aktivitäten sind die Grundlage für Harmonie im Miteinander. Wenn einer von beiden zu sehr eigene Wege geht in seiner Freizeit, dann ist der Beziehungsfrieden auf Dauer gestört.

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„Du machst mich krank!“ Diese Aussage äußert der Partner eines PC-Süchtigen im Zorn. Der zockt ständig und ist kaum mehr ansprechbar. Dieses Verhalten regt die Partnerin auf, macht sie aggressiv und wütend.  Unterdrücken Sie diese Gefühle, führt dies früher oder später zu körperlichen Symptomen und macht Sie wirklich krank. Die Situation ist für Sie unerträglich, Sie fühlen sich vernächlässig, unbeachtet und allein gelassen.

Das Buch “Du machst mich krank!” zeigt deutlich, wie zwischenmenschliche Beziehungen unser Gemüt und unsere Gesundheit beeinflussen. Sie erfahren, welche Verhaltensweisen krank machen können und wie man wieder gesund wird. Es bietet Hilfe zur Lösung von Konflikten an und ermöglicht durch den praktischen Nachschlageteil einen schnellen Zugriff auf Krankheitsbilder und mögliche Ursachen.

Oft Onlinegames spielen gefährdet Beziehung

Zu den häufigsten Beziehungskillern gehört es, wenn ein Partner zu oft Videospiele zockt. Viele Menschen in einer Beziehung verbringen zuviel Zeit vor dem Bildschirm oder am Computer und vergessen dabei, dass sich die Partnerin vernachlässigt fühlt. So ging es auch Petra und Michael. Zerstörte sein Zocken die Beziehung des Paares?

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Beide kamen etwa um die gleiche Zeit abends von der Arbeit nach Hause. Petra kümmerte sich um das Abendessen und ihr Freund Michael setzte sich sofort an seinen PC und zockte ein Onlinespiel in einer Community. Über ein Headset war er mit den anderen Spielern verbunden und kommunizierte mit ihnen.

Petra fühlte sich ausgegrenzt. Da sie selber keine Videospiele zockte, konnte sie mit Michaels Freizeitbeschäftigung nichts anfangen. Sie wollte keine ständigen Konfrontationen und begann, sich von ihrem Partner innerlich zurückzuziehen. Paartherapeuten betonen, dass dies oft der Anfang vom Ende der Beziehung sei.

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Er zockt Videospiele: Suchtverhalten oder schlechte Gewohnheit?

Ganz untypisch war es, dass Michael die Unzufriedenheit seiner Freundin wahrnahm und ein Gespräch mit ihr suchte. Sie machte ihm ihr Gefühl klar. Sie fühlte sich vernachlässigt und nicht mehr wahrgenommen. Er verstand sie und beide einigten sich darauf, am Feierabend mehr Zeit miteinander zu verbringen. Es ging gut aus mit dieser Beziehung, er zockte weniger. Seine Partnerin war zufrieden.

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Wenn der Freund zockt jeden Abend zockt wird das zur Belastungsprobe in der Partnerschaft. Warum zocken Männer so viel in ihrer Freizeit? Das Computerspiel ist häufig eine Flucht in eine andere Welt, eine Phantasiewelt. Der Alltag mit all seinen Herausforderungen geht bei manchen an die Leistungsgrenze. Das Zocken dient dem einen oder anderen als willkommene Ablenkung.

Ein Freund, der jeden Abend zockt, nervt seine Partnerin. Die gemeinsame Zeit, die beide nach Feierabend zusammen verbringen, wird immer knapper. Da wundert es nicht, wenn manche Beziehung durch das Zocken zerstört wird weil sich die Freundin etwas anderes vorgestellt hat. Eine Trennung wegen dem ständigen Zocken des Partners ist dann nicht ausgeschlossen.

So manche Frau stellt fest: “Mein Freund zockt lieber als was mit mir zu machen”. Es entsteht bei der Partnerin Frust. Sie hat das Gefühl, nicht mehr beachtet zu werden, sozusagen die zweite Geige zu spielen. Die Zockerei der Computer- und Internetspiele scheint ihm wichtiger als alles andere.

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Ganz bedenklich wird es, wenn der Freund lieber zockt als mit seiner Freundin zu schlafen. Hier scheinen die Prioritäten in der Beziehung überhaupt nicht mehr zu passen. Diese Person ist gefangen vom Spiel in virtuellen Welten. Als Frau spielen Sie dann keine Rolle mehr bei ihm. Suchen Sie sich lieber einen anderen Partner. Oder überzeugen Sie ihn, dass er sein Verhalten ändern muss. Kompromisse zu finden ist dabei angesagt. Er muss nicht komplett auf sein Hobby verzichten. Die Verhältnismässigkeit ist wichtig.

Die Computersucht bei Erwachsenen kann eine Beziehung zerstören. Dabei sitzt einer der Partner lieber vor dem PC als mit dem anderen zu kommunizieren oder mit ihr zusammen etwas zu unternehmen. Häufig haben Frauen das Problem, dass der Freund sie wegen dem Zocken vernachlässigt. Setzten Sie Ihrem Mann Grenzen, um nicht immer unzufriedener zu werden.

Zocken macht Beziehung kaputt

Das Internet zerstört Beziehungen wenn Menschen den größten Teil ihrer Zeit Videospiele oder Playstation zocken  und sich nicht mehr dem Partner widmen. Oft sind diese Personen computersüchtig. Finden sie heraus, ob professionelle Hilfe angesagt ist. Zocken zerstört Ihre Beziehung, wenn es deswegen kaum noch zu gemeinsamen Aktivitäten mit Ihrem Partner kommt.

Sollten Sie dieses suchtartige Verhalten bei sich selber oder bei Ihrem Partner feststellen, dann benötigen Sie wahrscheinlich professionelle Hilfe. Ein Therapeut kann Sie unterstützen, das Problem des Zockens wieder in den Griff zu bekommen. In weniger schlimmen Fällen schafft es die Person allein, wieder von dieser Gewohnheit wegzukommen.

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Ihr Freund zockt zu viel? Warum Sie ihm besser keine Zeitlimits stellen

Sie haben bereits mehrmals versucht, das Problem des häufigen Zockens durch Zeitlimits in den Griff zu bekommen. Ihm vorzuschreiben, wie lange er zocken darf, funktioniert meistens nicht. Warum ist das so?

Der Grund: Das Ziel von Videospielen und Onlinegames ist es, den Spieler dazu zu verleiten, die Zeit beim Spielen in der digitalen Welt zu vergessen. Dieses Eintauchen in fremde Welten und dabei vom Alltag abschalten ist es, was den Reiz des Zockens ausmacht. Ihr Freund erlebt dabei phantastische Reisen und wird zum Superstar und Held. Dabei ist es egal, ob er gegen Drachen oder Außerirdische kämpft, auf fremde Eindringlinge ballert oder schnelle Autos fährt.

Als seine Partnerin können Sie wenig Einfluss darauf nehmen, wie die Spiele auf Ihren Partner wirken. Ziel dieser Games ist es, gewisse Gehirnregionen und sogenannte Spiegelneuronen zu stimulieren. Diese Neuronen dienen dazu, dass sich der Zocker bereits beim Zuschauen der Handlung so fühlt, als ob er die Situation selbst erlebt.

Ihr Freund lässt in einem Videospiel beispielsweise schnelle Autos auf einer Rennbahn fahren und das fühlt sich dank der Spiegelneuronen für ihn so an, als säße er wirklich hinter dem Steuer des Rennwagens. Es ist der Adrenalinkick und das Ausschütten von Glückshormonen die ihm ein besonders schönes Gefühl geben, sobald er das Rennen gewonnen hat.

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Stellen Sie sich vor, in einem anderen Spiel vermittelt das Gehirn Ihres Freund beispielsweise eine Gefahrensituation, in der er jeden Moment sterben könnte. Was glauben Sie, wie sein Adrenalinspiegel dabei in die Höhe schießt. Er muss sich richtig verhalten, um keinen Schaden zu erleiden und sich zu retten.

Spielt er ein Onlinegame zusammen mit anderen in einer Gaming-Group, dann unterhält er sich mit den anderen über den Spielvorgang und wie es weitergehen könnte. Und plötzlich stehen Sie neben ihm und fragen, was Sie heute Abend noch zusammen unternehmen. Sie sind dabei in seine Parallelwelt eingedrungen und wollen ihn nötigen, in das ganz normale Leben zurückzukommen. Dabei ist er gerade noch dabei beschäftigt, sein eigenes Leben zu retten.

Natürlich könnte er das Spiel unterbrechen um sich mit Ihnen zu unterhalten. Dazu müsste er nur einen Knopf drücken mit seiner Hand. Mental ist diese Unterbrechung für ihn allerdings viel schwieriger. Er hat nicht das Gefühl, jetzt einfach aus dem Game aussteigen zu können. Die Gefahrensituation, die er gerade bewältigen will, verhindert das. Deshalb reagiert er auf Ihre Frage wahrscheinlich sehr unfreundlich, ohne das wirklich zu wollen.

Er würde ja gern mit Ihnen reden oder Zeit mit Ihnen verbringen. Allerdings sind es in diesem Zockermoment seine Hormone, die ihm das nicht erlauben. Er ist sozusagen fremdgesteuert. Und das ist auch der Grund, warum das Setzen von Zeitlimits nicht funktioniert. Er hat während des Zockens kein Zeitgefühl. Von sich aus kommt er dann nicht auf die Idee, vorzeitig mit dem Spiel aufzuhören. Und er zockt wahrscheinlich länger als Sie es mit ihm vereinbart haben.

Ihn während des Spiels zu nötigen, damit aufzuhören, führt für Sie beide wahrscheinlich zum Streit. Das bedeutet aber nicht, dass Sie ihm nicht wichtig wären. Würden Sie ihn deshalb verlassen, würde er seine Playstation höchstwahrscheinlich in die Ecke schmeißen …

Bitten Sie Ihren Freund, weniger Zeit mit dem Videospiel am Computer zu verbringen. Sagen Sie ihm, Sie wünschen sich mehr Zeit zu zweit mit ihm. Das wird er verstehen und sich selbst über schöne Momente mit Ihnen freuen.

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Warum Männer es lieben zu zocken

Männer zocken gern Videospiele oder Onlinegames, um schnell Stress abzubauen. Das hat mit den oben erwähnten Hormonen zu tun, die dabei freigesetzt werden. Ihr Freund bekommt nicht nur einen Adrenalinkick, sondern auch eine gehörige Portion Dopamin verabreicht. Deshalb macht ihn das Zocken schnell glücklich.

Studien mit MRT-Scans haben übrigens herausgefunden, dass die betroffene Gehirnregion bei Männern viel stärker auf das Spielen reagiert als bei als bei Frauen. Deshalb sind vom Zocken und den dabei entstehenden Glücksgefühlen mehr Männer als Frauen betroffen.

Um es nochmals zu betonen: Der Wunsch Ihres Freundes zu zocken hat nichts damit zutun, dass er Sie nicht so sehr liebt. Er ist lediglich dem Adrenalin und Dopamin unterworfen. Deshalb reagiert er gereizt und unnahbar, wenn Sie ihn unterbrechen.

Jetzt wissen Sie, warum Ihr Freund sogern zockt und dass es nichts mit seiner Liebe zu Ihnen zu tun hat. Es gibt noch weitere Interventionen gegen sein Spielen, die Ihnen ebenso wenig helfen wie das Setzen von Zeitlimits.

Ihn vom Zocken abhalten – Weitere Maßnahmen die Sie nicht ergreifen sollten

Neben dem Setzen eines Zeitlimits wird auch empfohlen, Alternativen anzubieten und Interesse an seinem Hobby zu zeigen. Sogenannte Experten raten dazu, zu vereinbaren, wie oft er spielen darf und wenn er spielt, dann nur mit der Partnerin zusammen. Auf solche Verabredungen hat er wahrscheinlich null Bock.

Überlegen Sie, ob eine Frau ihrem Freund oder Partner vorschreiben sollte, was er tun soll und was nicht? Ich denke, mit dieser Haltung gehen Sie einen Schritt zu weit. Sie schaden damit Ihrer Beziehung anstatt Harmonie hineinzubringen. Ihr Partner ist schließlich nicht Ihr Kind. Oder wollen Sie ihn bemuttern? Verwechseln Sie Ihre Maßnahmen gegen das Zocken nicht mit jenen von frunstrierten Müttern. Und selbst dort funktionieren sie meist auch nicht.

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Ihr Freund lässt sich zu Gesprächen über sein Zocken mit Ihnen wahrscheinlich überhaupt nur ein, weil er Sie liebt. Auf alle Fälle braucht er keine Verhaltensregeln bei seinem Lieblingshobby.

Was Sie tun können, wenn Ihr Partner zu viel zockt

Sie haben generell nichts dagegen, dass er gern zockt. Schließlich machte er das schon als Sie beide sich kennenlernten und Sie sich in ihn verliebten. Erst jetzt scheint es für Sie zu einem Problem zu werden wenn er spielt. Sie denken, er zockt lieber als mit Ihnen etwas gemeinsam zu unternehmen.

Außerdem stört es Sie, dass er während des Spiels kaum ansprechbar ist. Sie denken deshalb, er würde Sie ignorieren. Sie wünschen sich, er würde weniger häufig vor seinem Computer sitzen und Ihnen stattdessen mehr Aufmerksamkeit schenken. Wie wäre es damit, wenn er weiterhin zocken dürfte und Sie trotzdem mehr Nähe zu ihm haben könnten?

Wie erreichen Sie das? Durch ein einfaches Mittel: Machen Sie sich dünne, lassen Sie ihn allein. Das wollen Sie aber eigentlich gar nicht, allein weggehen und ohne ihn etwas unternehmen. Damit ist aber nicht gemeint, ihn während des Zockens allein zu lassen.

Es geht darum, sich auch in anderen Situationen wie beispielsweise abends beim gemeinsamen Fernsehen zu vertschüssen. Warum das funktioniert? Weil Sie bei Ihrem Freund dadurch Spannung aufbauen und er sich veranlasst fühlt herauszufinden, warum Sie sich von ihm distanzieren. Denn er beginnt, Sie zu vermissen.

Am besten funktioniert das Distanzieren, wenn Sie etwas Schönes für sich selbst machen. Dann profitieren Sie doppelt davon und machen ihm hinterher keine Vorwürfe. Sie haben diese Zeit für sich schließlich genossen und er hat Sie vermisst.

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