Wenn der Sex keine tiefe Befriedigung schenkt - Die Ursachen sind vielfältig


Viele Menschen finden beim Sex keine tiefe Befriedigung. Die Ursachen für Sex-Blockaden sind meist psychischer Natur. Eine große Rolle spielen bei Sex-Flauten die Gedankenmuster im Kopf. Mitunter ist es eine Versagensangst, den Partner beim Verkehr nicht zufrieden zu stellen. Die Sex-Flaute kann sehr belastend sein.


Wie es zur der Sex-Flaute kommt

Sexualtherapeuten beschreiben das Phänomen der Sexblockade damit, dass die betroffene Person beim Sex in der Partnernerschaft an ihre psychischen Grenzen stößt. Bei der Störung entstehen die im letzten Artikel "Sexblockaden und Sex-Flauten verstehen" beschriebenen körperlichen Symptome der Angstschwellen, die derjenige dann nicht mehr überwinden kann. Zugrunde liegen häufig Tabus, eigene Gedankenmuster und Überzeugungen.

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Diese stammen manchmal aus der Kindheit, werden von der Gesellschaft vermittelt oder jenem Kreis, in dem sich die Person bewegt. Diese Schranken und Blockaden im Kopf bewirken, dass man sich selber bei seinem eigenen Erleben und beim Sex ausgrenzt. Man verbietet es sich selber, sich etwas vorzustellen und schaut dann lieber innerlich weg.

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Je mehr Tabus ein Mensch mit sich herum trägt, um so kleiner ist sein Bewusstseinsspielraum. Sein geistiger und psychischer Bewegungsradius verengt sich und die Möglichkeit, tiefe Lust zu verspüren, wird eingeschränkt. Die Folge sind verspannte und verkrampfte Muskeln, die den Körper wie ein Panzer einengen. Ihre Lebensenergie und der Lebensfluss wird ausgebremst und die erwartete tiefe sexuelle Befriedigung beim Mann oder bei der Frau landet in der Sackgasse.

Wie Blockaden entstehen

Die Ursachen für sexuelle Störungen und Sexblockaden sind vielfältig. Wie bereits oben erwähnt können das eingetrichterte Denkmuster sein, wie "Sex ist schmutzig" oder "Eine anständige Frau darf das nicht tun" usw. Diese von außen auferlegten Tabus entstehen meist unbewusst. Es sind Überzeugungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Sie verbieten sich selber gewisse Bilder im Kopf, Szenen, bei denen Ihre Lust immer mehr gesteigert werden könnte. Gewisse Stellungen und Stellungnahmen der Sexualpraktiken sind Ihnen von vorherein verwehrt - durch Ihre Denkmuster und Ihre Prägung.

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Mitunter sind tiefgreifende und schwere psychische Verletzungen wie familiärer Missbrauch unbewusste Auslöser von Sex-Blockaden bei den Betroffenen. Vielleicht wurde die Mutter vom eigenen Vater missbraucht und hat dieses Trauma auf die eigene Tochter übertragen. Sie leidet vielleicht heute unter einer chronischen Entzündung ihres Genitalbereiches, weil sie diese sexuellen Ängst unbewusst in sich trägt, obwohl darüber nie offen gesprochen wurde.

Traumatische Erfahrungen aufgrund von Vergewaltigung oder Missbrauch hinterlassen die stärksten psychischen Blockaden. Viele betroffene Frauen stellten sich in der jeweiligen Situation tot, um ihre Gefühle auszuschalten. Dieser Selbstschutz im Moment des Horrors hinterlässt leider später sehr schwer zu überwindende Verhaltensmuster.

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Mit dem Verdrängen dieser Altlasten kommt ein Betroffener kaum weiter. Es gehört Mut dazu, sich das Geschehene aus der Vergangenheit noch einmal anzuschauen und dann aber los zulassen. Diese "Gespenster" von früher müssen aus dem Kopf verschwinden.

Blockaden können auch auf harmlosere Weise entstehen. Wer beispielsweise als pubertärer Jugendlicher ungewollt begrapscht oder beküsst wurde oder sind anzügliche Bemerkungen anhören musste kann eine innere Abneigung gegen Zärtlichkeiten und Sex entwickeln. Dabei entsteht ein Abwehrmechanismus des eigenen Körpers gegen solche Schockerlebnisse.

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Ganz allgemein können die eigenen Ängste Ihr Lustempfinden einschränken. Vielleicht wollen Sie verhindern, nackt angesehen zu werden, weil Sie sich nicht schön finden. Sich selber so annehmen und als wertvoll empfinden wie man ist wird verhindert. Eine weitere Ursache für Ihre Blockade könnte auch ein negatives sexuelles Erlebnis mit einem früheren Partner sein, der beim Geschlechtsakt nicht auf Sie eingegangen ist. Ihr Unterbewusstsein speichert alles.

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