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Eine gute Beziehung führen - was Sie dafür tun können

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Jedes Paar wünscht sich, dass ihre eigene Beziehung eine gute ist und funktioniert. Die Scheidungsrate liegt zwischen 50 und 65 Prozent. Deshalb machen sich viele Menschen Gedanken, was sie für ein gutes Miteinander tun können. Erfahren Sie sechs Tipps, die Ihnen bei der erfolgreichen Gestaltung Ihrer Partnerschaft helfen sollen. Hier weiterlesen...

Jeder ist beziehungsfähig - Ist das wirklich so?

Jeder ist beziehungsfähig

Hat jeder Mensch die Möglichkeit, mit einem Partner oder einer Partnerin glücklich zu werden? Psychologen meinen ja. Ganz generell ist jeder Mensch beziehungsfähig. Wer Probleme damit hat, sollte sich mit seiner  Bindungsgeschichte vertraut machen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr dazu ...

Der Mensch an sich ist ein Beziehungswesen. Er lebt mit und vom Kontakt zu anderen Menschen. Jede Person braucht die Nähe zum Nächsten. Das bedeutet, in Kontakt zu stehen mit anderen. Das können Beziehungs- und Liebespartner sein, Familienangehörige, Freunde, Nachbarn oder Kollegen. Beziehungen bestehen auf ganz unterschiedlichen Ebenen und unter verschiedenen Bedingungen. Die verschiedenen Phasen, in denen eine Beziehung verläuft, erfahren Sie hier.

Nur Eremiten ziehen es vor, allein ohne Kontakt zur Außenwelt zu existieren. Der "normale" Mensch wünscht sich ein Gegenüber, jemanden zum Lieben und Geliebtwerden. Das ist in der Regel Voraussetzung, um beziehungsfähig zu sein und glücklich zu werden. Manche Menschen haben Probleme, Bindungen einzugehen. Warum ist das so? Antworten von Experten finden Sie hier.

Häufig scheinen sich beziehungsunfähige Männer und Frauen in die falschen Partner zu verlieben. Die Beziehung geht dann auseinander, sobald mehr Nähe entsteht. Ebenso gibt es Personen, die sich mit ihrem Mann oder ihrer Frau einsam und allein fühlen, obwohl sie zusammen leben. Wo liegt das Problem? "Hinter Beziehungsproblemen kann man immer wieder Bindungsängste entdecken", weiß die Psychotherapeutin Stefanie Stahl. 

Jeder ist beziehungsfähig


In ihrem Buch "Jein!: Bindungsängste erkennen und bewältigen. Hilfe für Betroffene und deren Partner" zeigt sie in vielen Fallbeispielen die unterschiedlichen Gesichter der Bindungsangst. Sie erklärt die typischen Verhaltensmuster von Beziehungsängstlichen, erläutert, warum Beziehungsangst eine echte Angst ist und verrät, wie man die Furcht vor Nähe und Intimität endlich bewältigen kann.

Jeder ist beziehungsfähig

Ein Beispiel: Peter und Sylvia trafen sich auf einer Geburtstags-Party bei Freunden. Sie fanden einander auf Anhieb sehr sympathisch und anziehend. Sie unterhielten sich über Gott und die Welt, flirteten und tanzten bis spät in den Abend hinein. Sylvia fand Peter sehr attraktiv. Er war groß, sportlich und hatte blonde Haare. Er war sehr aufmerksam und machte ihr nette Komplimente. 

Das mochte sie sehr. Peter gefiel an seiner neuen Bekannten von Anfang sehr gut, dass sie eine so natürliche Art hatte. Beide spürten, dass sie sich in einander verliebt hatten. Bereits nach einigen Dates wurden sie ein Paar. Sie wurden unzertrennlich, es gab sie nur noch im Doppelpack. Große Leidenschaft verbanden  beide für einander. Ihr Glück fühlte sich für sie wie ein Rausch an. Sie planten bereits ihr gemeinsames Leben, schmiedeten Pläne für die Zukunft. Aber als Sylvia das Thema einer gemeinsamen Wohnung ansprach, fiel ihr Peters Zurückhaltung auf. Er wich ihren Vorschlägen aus.

Jeder ist beziehungsfähig

Die junge Frau machte immer öfter den Vorschlag, zusammen zu ziehen. Ihr neuer Freund verhielt sich dabei immer zurückhaltender. Sie bemerkte, wie sich sein Verhalten ständig mehr veränderte. Sie erreichte ihn nicht mehr so häufig. Sein Telefon war ausgeschaltet. Der früher so leidenschaftliche Sex zwischen den beiden rückte immer mehr in den Hintergrund, war kaum mehr vorhanden.

Sylvia erklärte sich Peters Verhalten damit, dass er viel Stress im Job hatte. Sie hatte den nahm wahr, dass der vorher so innige Kontakt immer lockerer wurde. Beide entfernten sich von einander. Bei ihr stellte sich Verlustangst ein. Sie wollte ihren Partner nicht verlieren. Deshalb versuchte sie immer wieder, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Auf ihren Vorschlag, zusammen zu ziehen, reagierte er weiter abweisend. 

Sylvia hatte immer mehr das Empfinden, er lehnte eine Beziehung mit ihr ab. Das macht sie hilflos und unsicher. Sie konnte sein Verhalten nicht verstehen. Zwischen den beiden entstand immer häufiger eine schlechte Stimmung und Streit. Sylvia fing dabei häufig zu weinen an. Bei einem gemeinsamen Abendessen eröffnete Peter seiner Freundin, dass er sie verlassen wolle, weil er beziehungsunfähig sei. Sylvia fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen. Waren seine Zweifel berechtigt?

Gibt es Menschen, die beziehungsunfähig sind? Nein, sagt die Bestseller Autorin Stefanie Stahl. Allerdings gibt es Menschen, die sich vor zu viel  Intimität fürchten und davor weg laufen. Aber die meisten Menschen hätten gute Aussichten, in einer erfüllten Liebesbeziehung glücklich zu werden. Stefanie Stahl zeigt in ihrem Buch "Jeder ist beziehungsfähig" auf, warum eine erfüllte Liebe eine Frage der eigenen Einstellung ist. (Link zum Buch).

Stefanie Stahls Bücher wie „Das Kind in dir muss Heimat finden“ oder „Jeder ist beziehungsfähig“ stehen seit Jahren auf den Top-Rängen der Bestsellerlisten und haben vielen Betroffenen geholfen, die eigenen Beziehungsunfähigkeit zu überwinden.

Ob jemand beziehungsfähig ist, hängt in erster Linie vom eigenen Selbstwert ab. Diesen gilt es zu stärken, wenn eine Person Probleme mit zu viel Nähe zu jemanden anders hat. Es gehe immer um die Balance zwischen Anpassung und Selbstbehauptung, so Stahl. Ein Paar, das diese Mechanismen in einer Partnerschaft versteht, ist in der Lage, die Beziehung gemeinsam zu gestalten. Beide müssen nicht mehr darauf hoffen, dass sich der eigene Partner verändert.

Was ist Beziehungsfähigkeit überhaupt?

Die Psychologie versteht darunter die fehlende Kompetenz, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen und aufzubauen. Beziehungsunfähigkeit meint im deutschen Sprachgebrauch umgangssprachlich ein grundsätzliches Problem damit, eine Partnerschaft dauerhaft aufrechtzuerhalten. Der Betroffene wünscht es sich meist, probiert es immer wieder, aber es gelingt ihm nicht. Häufig stellt sich eine Unsicherheit ein, die kaum überwindbar ist.

Jeder ist beziehungsfähig

Viele Psychologen und Therapeuten lehnen es ab, jemanden als beziehungsunfähig abzustempeln. Alle Menschen dieses Planeten sehnen sich nach Bindung und Liebe. Das liege in der menschlichen Natur. Heute ist es modern, jemandes Beziehungsverhalten rasch als beziehungsunfähig zu deklarieren. 

Das passiert oft bei nicht funktionierenden Partnerschaften. Betroffen sind häufig Singles, die darüber klagen, keinen Partner zu finden. Meist verbirgt sich dahinter Bindungsangst, die aus vergangenen Erlebnissen der Person stammt. Menschen mit diesen Problemen sollten der Sache auf den Grund gehen. Lernen Sie, in einer Beziehung mit dem Wechselspiel von Nähe und Autonomie ausgeglichen umzugehen.

Wie mit Beziehungsunfähigen Menschen umgehen? Das erfahren Sie im nächsten Artikel....

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