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Eine gute Beziehung führen - was Sie dafür tun können

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Jedes Paar wünscht sich, dass ihre eigene Beziehung eine gute ist und funktioniert. Die Scheidungsrate liegt zwischen 50 und 65 Prozent. Deshalb machen sich viele Menschen Gedanken, was sie für ein gutes Miteinander tun können. Erfahren Sie sechs Tipps, die Ihnen bei der erfolgreichen Gestaltung Ihrer Partnerschaft helfen sollen. Hier weiterlesen...

Was ist monogam? Wie Menschen in einer Einehe zusammen leben können

Was ist Monogamie

Was bedeutet es, eine monogame Beziehung zu führen? Monogam zu leben heißt, nur einen einzigen Ehe- oder Lebenspartner zu haben. Eine weitere Bezeichnung dafür ist der Begriff "Einehe". Monogame Beziehungen werden von vielen Menschen den polygamen vorgezogen. Warum ist das so? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was es bedeutet, wenn ein Paar sich für eine monogame Beziehung entscheidet.


Die monogame Beziehung scheint immer noch nicht aus der Mode gekommen zu sein. In westlichen, christlich geprägten Kulturen kommt diese Form des Zusammenlebens zwischen Mann und Frau sehr häufig vor. Ein einziger Mann und eine einzige Frau leben in einer Liebes- und Lebensgemeinschaft zusammen. Zwei Menschen haben sich ausschließlich für einander entschieden. Das hört sich für Viele unglaublich, sogar unmöglich an. In einer Gesellschaft, in der die freie Liebe propagiert wird, erscheint das unrealistisch. Kann man wirklich nur einen einzigen Menschen als Partner lieben? Und wenn ja, warum ist das sinnvoll?

Was ist Monogamie
 

Über die eigene Beziehung nachzudenken, dazu regt das Buch "Wie wir lieben: Vom Ende der Monogamie" an. Der Autor Friedemann Karig beschreibt auf offene und zärtliche Weise den Weg von Menschen, die ihre Erfüllung in einer Liebesbeziehung suchen und dabei frei von Konventionen sein wollen. Dazu gehört Schmerz genauso wie das Glück. Der Autor spricht dabei auch das Thema Kinder an. Dieses packende Buch macht sich Gedanken darüber, wie Menschen heute lieben wollen. Friedemann Karig nimmt der Liebe ihre Schwere, ihre Bedrohung, ihre Konventionen. Mit zauberhaften Geschichten und klugen Kommentaren gibt er zurück, was Vielen bei diese Thema genommen wurde: die Leichtigkeit.

Was ist Monogamie?

Monogamie bedeutet in der Regel, dass beide Beziehungspartner ein Leben lang zusammenbleiben wollen. Mann und Frau versprechen sich, einander treu zu sein, bis dass der Tod beide scheidet. Ist Monogamie heute überhaupt noch realistisch? Kann eine romantische Liebe ein ganzes Leben lang halten? Bedingungslose oder wahre Liebe mag Grundlage dafür sein. Erfahren Sie dazu mehr im Artikel "Bedingungslose Liebe in der Partnerschaft - Wie Sie die wahre Liebe finden"

Monogamie als eine Art romantische Beziehungsform, in der Sie ausschließlich mit einem einzigen Partner zusammen sind. Wie bei Allem im Leben, gibt es auch hier gewisse Vor- und Nachteile. Es ist nicht so, dass diese Form der Partnerschaft von allen kritiklos betrachtet wird. Sie funktioniert für viele Paare heute noch ganz gut und stellt für sie das Null-Plus-Ultra dar. Etwas anderes als die Einehe kommt für viele Deutsche nicht in Frage.

Was ist monogam

Dabei geht es auch um die Frage, was es bedeutet, nicht nur verliebt zu sein, sondern eine Beziehung mit einem einzigen Beziehungspartner zu führen. Viele interessante Hinweise dazu finden Sie im Buch "Beziehungs.weise: Wie wir lieben, wenn wir uns wagen" . Wie können Menschen eine echte Beziehung eingehen, ohne sich selbst zu verlieren in einem WIR? Und weiß eigentlich irgendjemand, wie sich eine gute Beziehung anfühlen soll? Die Autorin Lina Mallons ist sich sicher, dass viele junge Menschen heute zu schnell unterwegs, um die echte Liebe zu erfahren. Sie beschreibt ihre persönliche Erfahrung mit einem Mann, der ganz anders ist als alle anderen. Beide nehmen sich viel Zeit füreinander, nicht nur in den Nächten. Und auf einmal will er bleiben, will eine Beziehung. Und was will Lina? »Beziehungs.weise« ist die Fortsetzung von »Schnell.liebig«, die die moderne Beziehung im Focus hat, die auf so viele Arten großartig sein kann – wenn Sie sich trauen, sie zuzulassen.

Denn monogam zu leben, nur mit einem Lebenspartner liiert zu sein, ist in einer modernen schnelllebigen Gesellschaft nicht sehr einfach. Früher galt es in christlich orientierten Familien mit kirchlichem Hintergrund als ganz selbstverständlich, dass Mann und Frau ein Leben lang zusammen bleiben. Heute stellen das viele Menschen in Frage, obwohl sie es anstreben. Eine Scheidungsrate von 30 bis 50 Prozent spricht bei diesem Thema für sich. Was können Paare tun, wenn der Alltag die Liebe abzunutzen scheint? Im Artikel "Liebt er mich noch oder ist er nur aus Gewohnheit mit mir zusammen?" erfahren Sie mehr dazu. 

Was ist monogam

Bei den älteren Generationen galt es als nicht gern gesehen, sich vom Ehepartner wieder zu trennen. Erst Recht nicht, wenn Kinder in der Familie lebten. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Die sogenannte 68er Generation erkämpfte die "freie" Liebe. Mit Einführung neuer Verhütungsmethoden wie der Pille stand dem Sex außerhalb der Ehe und Partnerschaften mit verschiedenen Partnern nichts mehr im Weg. Familie wurde planbar. 

Und trotzdem setzt sich die monogame Lebensweise bei einem Großteil der Deutschen und anderswo in der Welt weiter durch. Viele befürworten es, eine Beziehung von vornherein als ein Leben lang andauernde Partnerschaft einzugehen. Es wird sogar noch geheiratet, und manche lassen sich heute noch kirchlich trauen. Dabei versprechen sie sich, in guten wie in schlechten Zeiten zusammen zu bleiben und den anderen bis zum Tod zu lieben.

Was ist monogam

Können Paare auf Dauer monogam leben?

Die Monogamie ist eine romantische Beziehungsform, in der die Exklusivität auf das sexuelle und emotionale Miteinander im Zentrum steht. Beide Partner beanspruchen die Treue des anderen in diesen Bereichen. Deshalb ist eine Intimität mit einer dritten Person ausgeschlossen. Und hier beginnen für viele Beziehungen die Probleme. Der Artikel "Der Seitensprung - was dahinter steckt" beleuchtet, wie es dazu kommt.

Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Menschen dafür geschaffen sind, monogam zu leben. Dabei geht es allerdings weniger um romantische Vorstellungen. Das Thema betrifft eher den Nachwuchs, die Kinder, für die es besser ist, wenn beide Elternpaare sie gemeinsam aufziehen und schützen. Der Nachwuchs erhält damit emotionale Stabilität und kann das sogenannte Grundvertrauen ins Leben entwickeln.

Die junge Generation lebt heute oft eine neue Form von Monogamie. Die sogenannte serielle Monogamie bleibt solange für beide Partner bestehen, wie sie es für passend empfinden. Eine andere Bezeichnung dafür ist die Lebensabschnittpartnerschaft. Manche Frauen und Männer bleiben mit ihrem Lebensabschnittspartner viele Jahre zusammen, bis sie sich in jemanden anders verlieben. Dann lösen sie die alte Beziehung und gehen eine neue monogame Partnerschaft ein. 

Was ist monogam

Welche Kritik an der Monogamie?

Kritiker der monogamen Lebensform meinen, es sei gar nicht möglich, einen einzigen Partner lebenslang zu lieben, Leidenschaft für ihn zu empfinden. Jede Beziehung verläuft in verschiedenen Phasen. Allerdings schaffen es die wenigsten Paare heute, bis zur vorletzten und letzten Phase durchzuhalten. Welche Phasen eine Beziehung durchläuft, lesen Sie im Artikel "Die 5 Phasen einer Beziehung - wie sich die Partnerschaft im Laufe der Zeit verändert". 

Die Monogamie als Beziehungsform sei unrealistisch, betonen manche. Sie verweisen dafür auf Studien, die das beweisen sollen. Die Statistik sprich eine deutliche Sprache: 40 Prozent der in einer Beziehung lebenden Männer und 25 Prozent Frauen gehen mindestens einmal im Leben fremd. Kritiker der Monogamie behaupten sogar, dass der Anspruch einer monogamen Beziehung und der Einhaltung  der Treue Menschen oft dazu antreibt, einen Seitensprung zu begehen. 

Viele Personen seien Überfordert, so die Monogamie-Kritiker, die vollkommene sexuelle und emotionale Erfüllung auf Dauer mit nur einem Partner zu erfahren. Dies sei utopisch. Monogamie beansprucht für beide Partner den Verzicht, mit einer anderen als attraktiv empfundenen Person intim zu werden.    


Im Gegensatz zu Männern und Frauen im westlichen, christlich orientierten Kulturkreis praktizieren Menschen mit islamischem Hintergrund und einige Naturvölker in anderen Regionen der Erde die Polygamie. Dabei haben - meist Männer - mehrere (Sexual-)Partnerinnen. Hier ist diese Lebensweise von der Gesellschaft akzeptiert und normal. Moslems leben beispielsweise in Deutschland in einer Mehrehe, wobei ein Mann bis zu vier Ehefrauen hat. 

Wie Monogamie funktionieren kann

Diese Art der Partnerschaft kann funktionieren, wenn zwei Menschen sich dafür entschieden haben. Voraussetzung ist, dass beide Personen selber die Verantwortung für ihr persönliches, emotionales und sexuelles Glück übernehmen. Das bedeutet, in dieser Hinsicht nicht vom eignen Partner abhängig zu sein. Im Vordergrund des eigenen Sehnens und Fühlens steht dabei der Wunsch Nach einer exklusiven Beziehung. Damit die Romantik auf Dauer nicht zu kurz kommt, sollten Paare dabei ein paar Regeln einhalten: 

Oberste Priorität hat die offene und ehrliche Kommunikation, die auf echtes gegenseitige Vertrauen basiert. Reden Sie mit Ihrem Partner ehrlich über Ihre Erwartungen und persönlichen Wünsche. Sprechen Sie Probleme frühzeitig an, ohne den anderen zu verletzen. Gehen Sie auf die Wünsche Ihres  Partners ein. Ist das nicht möglich, hat Ihre Beziehung kaum dauerhaften Bestand. mmm

Viele Partner meinen, den anderen kontrollieren zu müssen, damit er nicht fremd geht. Dieser Kontrollzwang ist schädlich für Ihre Beziehung und deutet nicht auf gegenseitiges Vertrauen hin. Besser ist es, sich persönliche Freiräume zu schaffen und diesem dem anderen auch zuzugestehen. Das bedeutet, dass jeder von Ihnen eigene Hobbys und Freunde haben darf. Darüber Bescheid zu wissen, mindert das gegenseitige Misstrauen und die Eifersucht. Erfahren Sie mehr dazu im Artikel "Wie viele Freiheiten braucht eine Beziehung? So beherrschen Sie das Spiel von Nähe und Distanz".

Neben diesen persönlichen Freiräumen die die gemeinsamen Zeiten und besonderen Momente sehr wichtig. Diese gemeinsame Qualitätszeit erzielen Sie durch besondere Aktivitäten oder durch Rituale. Nehmen Sie beispielsweise eine gemeinsame Mahlzeit täglich zusammen ein oder machen Sie gemeinsame Lebenspläne. Die Gestaltung der gemeinsamen Zukunft ist ein wesentliches Element glücklicher Beziehungen. 

Sehr wichtig ist es auch, mit dem Partner ehrlich über die gemeinsame Sexualität zu sprechen. Sagen Sie dem anderen offen Ihre sexuellen Wünsche und gestalten Sie die Intimität für beide emotional erfüllend. Manche Paare lieben Überraschungsmomente, die sie frischen Wind in die gemeinsame Sex-Routine bringt. 

Mit Hilfe der oben beschriebenen Tipps kann es gelingen, für eine lange Zeit monogam zusammen zu leben. Viele Paare in Langzeitbeziehungen haben das bewiesen und zeigen es noch heute.

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