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Verliebt sein – Diese Symptome zeigen Ihnen die tiefen Gefühle für Ihren Schwarm

Viele Menschen spüren Schmetterlinge im Bauch und haben ein ständiges Lächeln auf den Lippen, wenn sie verliebt sind. Und oft sind es beim Verliebt sein diese Symptome und Merkmale, auf die der eine oder die andere nicht verzichten wollen. Es regt sie angenehm auf, wenn sie einer neuen attraktiven Person begegnen.  In diesem Text erfahren Sie einige typische Anzeichen für das Verlieben.

Verliebt sein und die offensichtlichsten körperlichen Symptome

„Liebe ist eine schwere Psychose“ – das wusste schon Platon. Und er hatte nicht ganz unrecht damit.
Die Symptome beim Verliebt sein ähneln einer Krankheit. Der Serotoninspiegel im Gehirn sinkt um bis zu 40 Prozent, was zu Wahrnehmungsstörungen, erhöhter Erregung bei den meisten Verliebten führt, die dann kaum essen oder schlafen können.

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Dabei sind Betroffene ganz auf das Objekt ihrer Begierde fokussiert und denken an nichts anderes mehr. Übrigens senken auch Zwangsstörungen (ähnlich wie beim Putz- oder Waschdrang) den Serotoninspiegel. Außerdem sind die gleichen Gehirnregionen aktiv wie bei Süchtigen. Frisch Verliebte scheinen einfach wie  besessen von ihrem Schwarm.

Und gleichzeitig schweben Sie beim Verliebt  sein auf Wolke Sieben und würden diesen Zustand am Liebsten nie mehr verlieren. Denn die Belohnungszentren des Gehirns arbeiten auf Hochtouren. Der Körper produziert das Glückshormon Dopamin. Wenn Sie die Person Ihrer Begierde sehen, schlägt Ihr Herz schneller, während Ihr Körper Adrenalin und Cortisol freisetzt.

Wenn Sie genau wissen wollen, ob er oder sie verliebt ist, lesen Sie weiter und erfahren Sie die typischen Anzeichen für diesen einzigartigen Zustand.

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Körperliche Symptome beim Verliebt sein

1. Ständiges Lächeln

Wer verliebt ist, kann anderen nicht verliebten Personen richtig auf die Nerven gehen. Sie zeigen beispielsweise ein lächerliches Dauergrinsen. Denn die Glückshormone sind körperliche Symptome beim Verliebt sein und machen extrem glücklich – und das ist eigentlich toll.

2. Kein Appetit: Bin ich verliebt?

Man könnte meinen, dass Verliebtheit die beste Diät ist. Denn Liebhaber haben wenig Hunger und sparen so Kalorien ein. Gleichzeitig sind sie aber auch sehr nervös, was dem Körper zusätzlich Energie kostet.

3. Ständiges Bauchkribbeln

Das Verliebt sein zeigt Symptome wie die bereits erwähnten Schmetterlinge im Bauch. Es fühlt sich wie ein angenehmes Bauchkribbeln an, das sich sofort einstellt, wenn Verliebte an ihren Schwarm denken oder ihm begegnen. Und da sie fast die ganze Zeit an ihn denken, hört dieses Empfinden in der Körpermitte fast nie auf.

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4. Herzklopfen wenn Sie ihn sehen oder er anruft

Wie oben erwähnt, setzt Ihr Gehirn Adrenalin und Cortisol frei, wenn Sie jemanden ansehen, den Sie lieben. Ihr Herz schlägt plötzlich schneller. Und wenn er anruft oder schreibt, reicht es oft schon, seinen Namen auf dem Telefondisplay zu sehen, um beim Verliebt sein spezielle Symptome zu zeigen.

5. Sie können nicht schlafen – Sind Sie verliebt?

Eigentlich nicht überraschend. Wie gut schlafen Sie, wenn Ihre Gedanken hin und her kreisen und Sie immer an die eine Person denkden, die Ihnen am wichtigsten ist?

6. Sie starren ständig auf Ihr Handy

“Huh! Eine Nachricht! Ist die von ihm!?” Und diese Enttäuschung, dass die Nachricht nur von einem Freund ist. Und jetzt? Hat das Telefon vibriert? Und nun? Ja, beim Verliebt sein gehört es zu den klassischen Symptome, dass Sie ständig aufs Handy starren oder eine SMS schreiben.

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7. Sie sind unfähig sich zu konzentrieren

Denken Sie gerade an das morgige Treffen? Aber eigentlich verlangt Ihr Job, eine Präsentation vorzubereiten? Beide Dinge gleichzeitig auf die Reihe zu bekommen ist fast unmöglich für eine verliebte Person.

Sie können gar nicht klar denken, wenn Sie in jemanden anders “verschossen” sind. Außerdem ziehen es Verliebte vor, romantischen Tagträumen nachzugehen und ihre Tage damit zu verbringen, ins All zu starren. Und vergessen Sie nicht, weiter zu lächeln!

8. Symptome beim Verliebt sein: Sie sprechen ständig über Ihren Schwarm

Dies ist wahrscheinlich das nervigste Zeichen der Verliebtheit für die Außenwelt. Es ist der Drang bei Verliebten, ständig den Schwarm zu erwähnen. Denn schwer verliebte Menschen müssen die ganze Zeit erwähnen, die toll die neue Person in ihrem Leben ist.

Dabei ist es ganz Egal, über welches Thema Sie sich mit anderen unterhalten. Sie finden immer ein verbindendes Element in Ihrer Kommunikation, um Ihren Schwarm zu erwähnen. „Hast du gestern diesen tollen Film gesehen?“ – „Ja, würdest du nicht auch zustimmen, dass der Hauptdarsteller wie Tom aussieht?“

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9. Er ist überall

Verliebt sein führt auch zu folgenden Symptomen: Sie erwarten in jeder Situation Ihres Lebens, Ihren neuen Schwarm zu treffen, ihm zu begegnen. Sie sind in Erwartung, Ihren Liebsten zufällig zu treffen, scheinen ihn überall zu sehen. Dabei begegnen Sie Menschen, die ihm ähnlich sehen, das gleiche Automodell fahren. Immer denken Sie, dass könnte er sein.

10. Energieüberschuss

Woher kommt diese Energie beim Verliebt sein? Viele Verliebte werden plötzlich völlig motiviert und süchtig nach Sport. Irgendwo müssen Sie mit all dieser Energie hin. Ihr Verliebt sein hat das Symptom der Überdrehtheit. Ihr ganzer Organismus läuft aufgrund der chemischen Vorgänge auf Hochtouren. Sie kommen dabei kaum zur Ruhe.

11. Kitsch ist toll – ich glaube, ich bin verliebt

Plötzlich entdecken Sie beim Verliebt sein neue Vorlieben bei sich selbst. Sie stehen plötzlich auf schnulzige Schlager, die Sie früher niemals hinter dem Ofen hervorgeholt hätten. Ihnen gefallen jetzt kitschige Dekogegenständig, die Ihnen vorher nie ins Auge gestochen wären. Es ist ein typisches Symptom der Verliebtheit, plötzlich diese Dinge in romantisierender Art zu mögen.

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12. Grenzenloser Realitätsverlust

Für Verliebte ist die Welt jetzt in rosafarbene Baumwolle getaucht, ganz im Gegensatz zur echten Realität. Macht aber nichts, jeder hat seine eigene Wahrnehmung. Wenn Sie sich in jemanden anders verlieben, dann ist das das schönste Gefühl auf der Welt.

Sie vergessen beim Verliebt sein sozusagen die Wirklichkeit und genießen das Kribbeln im Bauch, das starke Herzklopfen und Ihr schier unendliche Glück, das Sie beim Gedanken an Ihren Liebsten empfinden. So sehr auf Wolke sieben zu schweben nannte Platon, die Liebe wie eine Psychose zu erleben.

Seine Aussage war recht treffend: Verliebte sind ständig einem Hormoncocktail ausgesetzt, der in ihrem Blutkreislauf zirkuliert und ihre Sinne trübt. Pheromone lassen uns den Partner in idealem Licht sehen. Während Stresshormone die schönen körperlichen Symptome der Verliebtheit hervorrufen, stürzen Sie Glückshormone in emotionalen Aufruhr.

Das Kuschelhormon Oxytocin schafft Beziehungen, in denen Sie nicht mehr ohne Partner sein wollen. Mit anderen Worten, sobald jemand Ihr Herz erobert, spielen Ihr Körper und Ihr Geist verrückt.

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Verliebt sein: Wie typische Symptome durch Pheromone entstehen

Pheromone bestimmen, ob Sie jemanden riechen können. Über den Geruch des Körpers selbst findet eine instinktive Kommunikation statt, die die Wahl eines Partners unterbewusst beeinflusst. Der Körpergeruch eines Individuums gibt Auskunft über das Immunsystem eines Menschen – die genetischen Anlagen und Abwehrkräfte, die dieser Mensch bereitstellt. Schleimhautrezeptoren melden dem Gehirn, dass Sie den idealen genetischen Partner gefunden haben.

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Flirten verursacht körperlichen Stress

Pheromone beeinflussen automatisch einige Körperfunktionen. Wenn Sie mit einer attraktiven Person konfrontiert werden, steigen Ihre Herzfrequenz und Ihre Atemfrequenz, was zu einem schnellen Anstieg Ihres Herzschlages führt. Flirten kann eine echte Stresssituation für den Körper sein. Wenn Sie beim Verliebt sein betört sind, wird Ihr Körper unruhig.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt Ihr Körper heftig zu reagieren. Ihr Herz schlägt, Ihr Atem geht schneller, Ihre Pupillen weiten sich, Ihre Hände schwitzen. Trotz Schlaflosigkeit und Anorexie scheint der Körper unermessliche Energie ohne Ruhe bereit zu stellen.

Verliebt sein zeigt beispielsweise körperliche Symptome wie bei einem Panikzustand. Die Stresshormone Adrenalin und Cortisol werden in großen Mengen ausgeschüttet und machen Sie impulsiv. Denn Adrenalin reduziert Ihre Fähigkeit, rational zu denken.

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Cortisol sorgt für Schmetterlinge im Bauch

Es sind in eigentlichem Sinne nicht die Schmetterlinge, die beim Verliebt sein die bekannten Symptome des Bauchkribbelns auslösen. Der Stoff, der das verursacht, heißt Cortisol. Dabei regen diese Stresshormone Ihre Blutgefäße rund um Magen und Darm an und verursachen dieses aufregende Gefühl.

Emotionale Verwirrung mit Endorphinen und Glückshormonen

Auch die Gedankenwelt Verliebten ruht nie. Endorphine und Glückshormone wie Serotonin, Dopamin und Neurotrophine schicken sie auf eine Achterbahn der Gefühle. Sie können an nichts anderes denken als an ihre große Liebe.

Wenn Ihr ganzes Gesicht für einen Moment vor Glück strahlt, werden Sie im nächsten Moment vor Sehnsucht nach Ihrem Partner sterben und sehr traurig werden. Diese schwankenden Emotionen gleich einem Gefühlschaos sind beim Verliebt sein ebenfalls ein häufiges Symptom.

Grund dafür ist das Belohnungszentrum im Gehirn, das bei Verliebten besonders aktiv ist und sich wie bei einem Süchtigen verhält. Verliebte reagieren wie Drogenabhängige.

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Wenn Sie es beim Verliebt sein genießen, mit einem Partner zusammen zu sein, schüttet Ihr Körper das Glückshormon Serotonin aus. Es macht Sie fröhlich und sogar euphorisch. Eine erhöhte Produktion von Dopamin aktiviert Belohnungszentren und fördert Begierde und Sehnsucht, während der Serotoninspiegel sinkt, was zu Stimmungsschwankungen führt.

Beim Verliebt sein ist ein weiteres Symptom, dass sich emotionale Höhen und Tiefen nach etwa einem Jahr ausgleichen. Die anfängliche Verliebtheit lässt allmählich nach.

Oxytocin stärkt die Verbindung und das Vertrauen

Nach der rosa Phase beim ersten Verliebt sein wird aus Begeisterung oft Liebe. Das Kuschelhormon Oxytocin stärkt die partnerschaftliche Bindung. Oxytocin aktiviert vor allem Muskelkontraktionen in der Gebärmutter während der Geburt und beim Orgasmus. Dieses Hormon beeinflusst aber auch, ob wir enge Bindungen und Vertrauen zu Menschen aufbauen.

Oxytocin wird vor allem durch Körperkontakt und Hitze freigesetzt. Es sorgt dafür, dass wir uns sicher fühlen und mit unserem Partner entspannen können. Das Kuschelhormon wirkt allerdings auf Männer und Frauen unterschiedlich.

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Oxytocin hat unterschiedliche Auswirkungen auf das Geschlecht. Bei Frauen bewirkt es beim Verliebt sein mütterliche Fürsorge, bei Männern reduziert es dagegen Angst und verbessert das Sozialverhalten. Testosteron spielt auch in romantischen Beziehungen eine Rolle und hat geschlechtsspezifische Wirkungen. Bei Männern sinkt der Hormonspiegel, was zu Unruhe führt, während er bei Frauen ansteigt und das sexuelle Verlangen steigert.

Küssen baut Stress ab und stärkt das Immunsystem

Betrachten Sie das Verlieben aus einer rein biochemischen Perspektive, ist es eine ziemlich unromantische Angelegenheit. Zum Glück spielt das aber keine Rolle, wenn es Sie wirklich erwischt. Ihr Geist und Körper sind dabei mit viel Besserem beschäftigt als mit trockener Liebestheorie.

Beim Verliebt sein werden Symptome wie die emotionale Unruhe durch das Küssen besänftigt. Es steigert Ihre Energie, Durchblutung und den Stoffwechsel, beugt Falten vor und baut Stress ab.

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Fazit: Das Verliebt sein zeigt körperliche und seelische Symptome

Verliebt sein bringt es mit sich, einer ganzen Reihe von Symptomen ausgesetzt zu sein. Sie erkennen die eigene Verliebtheit daran, dass Sie emotional stark aufgewühlt sind, an nichts anderes mehr als Ihren Schwarm denken können und oft wechselnden Stimmungen ausgesetzt sind. Zum Glück beruhigt sind Ihr Körper nach einiger Zeit wieder.

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