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Dem Partner zuhören und dadurch Streit vermeiden

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Nehmen Sie Anteil an den Belangen
Ihres Partners.

Was erwarten Sie von Ihrem Liebespartner in Stresssituationen? Soll Ihr Mann die Sanftmut in Person sein oder wünschen Sie sich doch lieber einen starken Superhelden an Ihrer Seite? Gegenseitig dem Partner zuhören und Streit vermeiden ist ein guter Weg.

Ganz gleich welches Bild Sie von Ihrem Traumpartner haben, Sanftmut hilft Ihnen beiden in vielen Situationen über den Berg. Dem Partner zuhören hilft Streit vermeiden. Mit Sanftmut reagieren bringt für alle Vorteile.

Dem Partner mit Sanftmut begegnen


Wenn Sie alles auf die Goldwaage legen, was Ihr Partner oder Ihre Partnerin zu Ihnen sagt, dann wird es mit Ihrer Beziehung schwierig. Sehen Sie doch einmal mit Großzügigkeit über Bemerkungen hinweg, die er Ihnen an den Kopf wirft. Das gleiche gilt für ihn.

Wenn er beispielsweise nicht mit Sanftmut auf Ihre Äußerung reagieren kann, warum er schon wieder vergessen hat, den Müll hinauszubringen oder warum er das Bad morgens halb verwüstet hinterlässt, dann ist doch die nächste Beziehungskrise vorprogrammiert. Aber sind dies wirklich Anlässe, wofür es sich lohnt, miteinander zu streiten? Oder aufeinander böse zu sein?

Wie gehen Sie in Ihrer Beziehung generell mit Verärgerung über den anderen um? Sehr hilfreich ist es in der Regel, wenn Sie den Dampf nicht sofort ablassen, sondern versuchen, sanftmütig zu bleiben und dem Partner zuhören. Schon in den alten Schriften der Bibel heißt es: Der verborgene Mensch des Herzens - unverrückt mit sanftem und stillem Geiste; das ist köstlich vor Gott (1. Petrus 3,4).


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Ein sanfter Geist kann Ihnen helfen, ruhig zu bleiben und mit Sanftmut friedlich zu reagieren. Dies hilft Streit vermeiden. An anderer Stelle heißt es: Narren reden tyrannisch; aber die Weisen bewahren ihren Mund (Sprüche 14.3). Wenn sie also weise reagieren, dann bleiben Sie sanftmütig. Und weise sein bedeutet, dem Partner zuzuhören und damit Streit zu vermeiden.

Das aufmerksame Zuhören trainieren


Natürlich sind Sie und Ihre Partner keine Superhelden, die immer perfekt reagieren. Aber es lohnt sich schon, darauf aufzupassen, wie man reagiert. Im Großen und Ganzen ist es sowieso ersteinmal besser, zuzuhören bevor man selber reagiert. Vielleicht haben Sie Ihren Partner ja auch falsch verstanden oder etwas in den falschen Hals bekommen? Wer weiß, deshalb erst einmal zuhören und herausfinden, was der andere eigentlich meint. Mit Sanftmut reagieren können Sie trainieren.

Nur so sind Sie in der Lage, Ihr Gegenüber auch zu verstehen. Wenn Sie gut zuhören, dann fühlt sich Ihr Partner oder Ihre Partnerin in den eigenen Sorgen verstanden und öffnet sich auch für Ihre Belange und Argumente. Durch ein Anteil nehmendes Zuhören können Sie die vielleicht etwas aufgewühlte Situation retten.

Das Wort "Es ist einem Manne eine Freude, wenn er richtig antwortet; und ein Wort zu seiner Zeit ist sehr lieblich (Sprüche 15.23). Sie und Ihr Partner sind keine Supermenschen, ganz klar, aber Sie können es sich zur Gewohnheit machen, erst einmal zuzuhören, bevor Sie auf etwas aggressivere Aussagen des Partners reagieren und so viel friedlicher miteinander umgehen.

Durch Geduld wird ein Fürst versöhnt, und eine linde Zunge bricht die Härtigkeit, heißt es in Sprüche 25.15. Übrigens wussten die alten Griechen schon, wovon sie schrieben. Im Griechischen, dem Sprache der Bibel, bedeutet hören nämlich "verstehen".

Als guter Zuhörer Streit vermeiden


Werden Sie also ein guter Zuhörer oder eine gute Zuhörerin und lassen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin erst einmal ausregen. So erfahren Sie, um was es eigentlich geht. Außerdem fühlt sich der andere bereits durch Ihr Zuhören verstanden und wird langsam milder gesinnt Ihnen gegenüber.

Damit ist dann Möglichkeit gegeben, in Ruhe und sachlich über das Problem zu reden. Ohne gegenseitiges Verständnis ist ein gutes Miteinander sehr schwierig. Dem Partner zuhören bringt für alle Beteiligten Vorteile. So können Sie Streit vermeiden, indem Sie mit Sanftmut reagieren.

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Kommentare

  1. Ein gutes Thema - doch wer heute noch "Sanftmütig" ist doch sofort als Softie/ Weichei abgestempelt - und welcher Mann will das schon sein? Es täte uns aber gut umzudenken, denn tatsächlich ist Sanftmut etwas sehr schönes. Die Gefahr lauert aber an allen Ecken und Enden. Zwei Beispiele: Autofahren ... da wird der Sanftmütige zum Tiger.
    Emails/ SMS ... schnell geschrieben, schnelle Worte ... ohne viel zu denken, aus der Emotion heraus. Auch hier kommt Bedacht "unter die Räder" // dalesar

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  2. Zuhören setzt Kompromissbereitschaft voraus. Wem nützt das Ganze, wenn es für das Gehörte letztendlich keine Lösung gibt? Somit geht das Eine nicht, ohne das Andere.

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  3. Zuhören, richtig das koennen die wenigsten, es gehört feingefuehl, Achtung und ehrliche Interesse dazu. Ich muss zugeben ich bin da, oft auch zuungeduldig.

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  4. Zuzuhören ist nicht leicht, geht aber am besten mit einem offenen ♥ & möglichst ohne Erwartungen...

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  5. Nun ich und mein Elend, wir sind seit 40 Jahren verheiratet und seit fast 43 zusammen. Zuhören, das lernt man erst im Laufe der Jahre. Niemand kann mir sagen das er oder sie das direkt können. Wenn wir heute ein Streit Gespräch führen, warten wir ab, und hören erst einmal zu. Und das lernt man mit den Jahren.

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  6. Sich beim Streit nicht von Gefühlen leiten zu lassen, sondern sich stattdessen auf die wesentlichen, sachlichen Dinge zu konzentrieren ist oft sehr schwierig. Gerade in einer Partnerschaft hat die emotional gefärbte Komponente oft Vorrang und eine unglücklich formulierte Aussage gelangt schnell in den falschen Hals. Ich versuche in solchen Streitsituationen immer, mich so gut es geht in die Lage meines Streitpartners zu versetzen. Merke ich, wie negative Gefühle aufsteigen ziehe ich mich eher zurück und versuche zuerst mit mir selbst ins Reine zu kommen. In emotional aufgeladenen Situationen sagt oft Dinge, die man später bereut und die den anderen verletzen. Da ist meiner Meinung nach ein kurzer Rückzug vor der endgültigen Eskalation die bessere Alternative...

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